Alle Beiträge von Regina Wunderer-Sperer

Was bleibt von 2020?

Ein verrücktes Jahr liegt hinter uns: 2020. Ein Jahr, in dem wir definitiv mehr wollten, als wir konnten und durften. Uns wurden Grenzen aufgezeigt, wir gingen an unsere Grenzen – aber auch darüber hinaus.

Oft mussten wir uns von unseren Plänen verabschieden, abstecken, was möglich war, und es anders machen.

2020 hat uns dabei aber auch bewusst gemacht, dass wir auch in der Beschränkung Spielraum haben. Wir sind nicht willenlose Objekte, mit denen etwas geschieht, sondern handelnde Subjekte, die die Welt gestalten können und sollen.

Wir danken unseren Kunden, die sich bewusst für das Handeln entschieden haben! Denn unsere global vernetzte Welt braucht uns genau jetzt: Ungerechte Strukturen müssen endlich beseitigt werden und die Rettung unserer Umwelt hat oberste Priorität, erlaubt keinen Aufschub, wenn unsere Welt lebensfähig bleiben soll.

Die „Fremden“, die im Februar noch in Vorchdorf gastieren konnten und mit denen wir uns sehr verbunden fühlen, senden uns diesen wunderbaren und treffenden Jahresrückblick:


Hom Mali Reis aus Thailand

Unser Vortrag „Der Mensch lebt nicht vom Reis allein“ mit thailändischem Buffet musste coronabedingt vom 30.10. auf kommendes Jahr verschoben werden. Zur Überbrückung bis dahin finden Sie hier einen Videogruß mit Informationen von Green Net, den thailändischen Hom-Mali-Reis produzierenden Bäuer/innen.

Reis

Die Hälfte der Menschheit ernährt sich von Reis. Höchste Zeit, diese wichtige Nahrungspflanze wieder ins Rampenlicht zu rücken.

Reis gedeiht auf allen 5 Kontinenten. Doch rund 90% des weltweiten Anbaus findet in Asien statt. Dort wird auch der Großteil verbraucht. Dennoch ist Reis ein wichtiges Handels- und Exportprodukt und auch aus dem Sortiment der Weltläden nicht mehr wegzudenken.

Reis hat eine unglaubliche Sortenvielfalt – ein paar dieser Spezialitäten finden sich im Sortiment der EZA und Weltläden.

Der Reisanbau steht vor großen Herausforderungen

Durch die fortschreitende Klimakatastrophe werden Ernten zerstört, Erträge sinken und die Arbeitsbedingungen auf den Feldern werden durch steigende Temperaturen immer schwieriger. Die Sortenvielfalt verringert sich durch Konzentration auf wenige Hochertragssorten. Hoher Einsatz von chemischen Düngemitteln und starke Übernutzung der Felder sind die Folge.


Es geht auch anders, unsere Reisbauern und Bäuerinnen gehen andere Wege

Sie stehen für eine ressourcenschonende, ökologische Anbauweise, erhalten traditionelle Sorten und fördern lebendige Vielfalt auf ihren Äckern. Fairer Handel stärkt sie dabei.