Im April 2013 stürzte in Bangladesch das Rana Plaza Gebäude ein. Damals starben 1.138 Menschen und weitere 2.500 Menschen wurden teils schwer verletzt. Dort wurden Textilien für international bekannte Marken produziert. Bangladesch ist nicht das einzige Land in dem unfaire Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung sind. Auch Menschen in anderen Ländern leiden darunter. Die Fashion Revolution Week macht die Gesellschaft darauf aufmerksam, dass Arbeitsrechte und Sicherheitsstandards eingehalten werden müssen und Mode nicht auf Kosten von Menschen und Umwelt produziert werden darf.
Unser Vortrag „Der Mensch lebt nicht vom Reis allein“ mit thailändischem Buffet musste coronabedingt vom 30.10. auf kommendes Jahr verschoben werden. Zur Überbrückung bis dahin finden Sie hier einen Videogruß mit Informationen von Green Net, den thailändischen Hom-Mali-Reis produzierenden Bäuer/innen.
Reis
Die Hälfte der Menschheit ernährt sich von Reis. Höchste Zeit,
diese wichtige Nahrungspflanze wieder ins Rampenlicht zu rücken.
Reis gedeiht auf allen 5 Kontinenten. Doch rund 90% des weltweiten
Anbaus findet in Asien statt. Dort wird auch der Großteil
verbraucht. Dennoch ist Reis ein wichtiges Handels- und Exportprodukt
und auch aus dem Sortiment der Weltläden nicht mehr
wegzudenken.
Reis hat eine unglaubliche Sortenvielfalt – ein
paar dieser Spezialitäten finden sich im Sortiment der EZA und
Weltläden.
Der Reisanbau steht vor großen
Herausforderungen
Durch die fortschreitende Klimakatastrophe werden Ernten zerstört,
Erträge sinken und die Arbeitsbedingungen auf den Feldern werden
durch steigende Temperaturen immer schwieriger. Die Sortenvielfalt
verringert sich durch Konzentration auf wenige Hochertragssorten.
Hoher Einsatz von chemischen Düngemitteln und starke Übernutzung
der Felder sind die Folge.
Es geht auch anders,
unsere Reisbauern und Bäuerinnen gehen andere Wege
Sie stehen für eine ressourcenschonende, ökologische Anbauweise,
erhalten traditionelle Sorten und fördern lebendige Vielfalt auf
ihren Äckern. Fairer Handel stärkt sie dabei.
Im Juli präsentierte der Weltladen Vorchdorf schwerpunktmäßig seine hochwertigen Öle:
Der menschliche Körper benötigt nicht weniger Fett, sondern das richtige Fett. Argan- und Olivenöl sind durch ihren hohen Anteil an Antioxidantien (Radikalenfänger) und „guten“ Fetten wahre Kraftquellen für Gehirn und Körper. Und sie schmecken vorzüglich!
Das Olivenöl von EZA fairer Handel ist extra nativ, d.h. es
erfüllt höchste Ansprüche an Aroma und Geschmack und besitzt einen hohen
Anteil an freien Fettsäuren. Auf internationalen Wettbewerben (z.B.
BIOL) wurde es mehrfach mit Gold- und Silbermedaillen ausgezeichnet!
Zugleich ist das Öl ein Friedensprojekt (Sindyanna of Galilee), denn es
wird gemeinsam von jüdischen und arabischen Frauen in Israel
hergestellt.
Arganöl gilt als das flüssige Gold Marokkos. Es ist reich an
ungesättigten Fettsäuren, schmeckt köstlich und wirkt einzigartig und
vielfältig auf Körper und Haut. In einem reinem Frauenprojekt
(Targanine) gewonnen, bildet es Grundlage für die Selbstermächtigung der
Frauen, die durch diese Arbeit ihr Haus verlassen und selbstständig
Geld verdienen können. Der Arganbaum ist eine natürliche Barriere gegen
die Wüste und schützt das sensible Ökosystem.
Alle unsere Öle sind aus kontrolliert biologischem Anbau und fair
produziert. Die Öle sind auch in den Pflegeprodukten der Weltladen BIOSFAIR-Kosmetiklinien enthalten.
Der neue COFFEE FOR FUTUREverbindet biofairen Arabica Hochlandkaffee von Kleinbauerngenossenschaften in Mexiko und Uganda mit zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen, die aus einer EZA-Klimaschutzprämie finanziert werden.
Das feine Nougat aus Südafrika enthält nur natürliche Zutaten wie geröstete Nüsse, Honig und Cranberries. Durch die aufwendige Handarbeit wird das Nougat besonders weich und köstlich.
Welche Kriterien sind für Sie ausschlaggebend beim Kleiderkauf? Die Farbe? Der Schnitt? Das Material? Denken Sie auch darüber nach, wo Sie einkaufen und wer dieses Kleidungsstück hergestellt hat?
Im April 2013 kamen beim Einsturz des Rana Plaza in Bangladesh 1.138 Menschen ums Leben, weitere 2.500 wurden teilweise schwer verletzt. Die Fashion Revolution Week erinnerte zum Jahrestag des Unglücks daran und an die katastrophalen Missstände, die immer noch in der internationalen Kleidungsindustrie herrschen.
FAIR FASHION, wie z.B. anukoo, Göttin des Glücks, People Tree, Fairytale, Anzüglich und Madness, beschreitet einen anderen Weg und steht für faire Bedingungen und Transparenz in der Textilindustrie.
Die Kleidung, die Sie tragen, ist ein Statement und wirkt.
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