Fairen Reis für Flüchtlinge

verteilte der Weltladen Vorchdorf in Vorchdorf, Grünau, Scharnstein und Pettenbach.

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Was hat die EZA (und ARGE Weltläden) mit der momentanen Flüchtlingsproblematik in Europa zu tun? Sie steht für grenzenlose Solidarität.

„Die große Zuwanderung in Richtung Europa ist ein Zeichen globaler Ungleichheit. Die davon betroffenen Menschen sind die Opfer,“ meint Vitoon Panyakul, Mitbegründer von „Green Net“, einem Zusammenschluss von Kleinbauern und -bäurinnen aus Thailand, der seit 1998 mit der EZA kooperiert.

Als Zeichen der Solidarität mit Europa stellt „Green Net“ sechs Tonnen Hom Mali Duftreis für die Versorgung von Schutzsuchenden in Österreich kostenlos zur Verfügung. Der Reis wird in Kooperation mit lokalen Flüchtlingsorganisationen verteilt. Der Weltladen Vorchdorf verteilte im Mai ca. 100 Kilogramm Reis an die Flüchtlinge im Ort und in der Umgebung. Außerdem konnte der Reis auch gegen eine Spende für Flüchtlingsprojekte im Weltladen erworben werden.

Der faire Handel stärkt kleinbäuerliche und handwerkliche Produktion in Lateinamerika, Afrika, Asien und im Nahen Osten. Er verwirklicht eine alternative Wirtschaft und packt Probleme „an den Wurzeln“, also vor Ort, an. Die Menschen bekommen in ihrer Heimat eine Zukunftsperspektive und können ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben leben.

Die Aktion zeigt die wechselseitig bestehende Solidarität und ist in Zeiten zunehmender Eskalation von Sprache und politischer Realität ein sehr wichtiger und wertvoller Beitrag für einen gelungenen anderen Weg.

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